| Das "Görchla"-Bier |
Hopfen, Malz und pure HandwerkskunstIn aller Herrgottsfrüh knistert ein Feuer in der Braustube von Georg Höhn. Ein Feuer, das Genuss verspricht. Unmengen von Brennholz benötigt er, um seinen Sudkessel auf die richtige Temperatur zu heizen. Schließlich soll hier ein ganz besonderes Bier entstehen: Das "Görchla" - benannt nach dem Braumeister selbst.
Das Bayerische Fernsehen zu Besuch
Für die Sendung La Vita besuchte uns das Bayerische Fernsehen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Brauerei Gasthofs Höhn in Memmelsdorf.Film: La Vita vom 28. Mai 2009 (neues Fenster) Hopfen, Malz und pure Handwerkskunst
Brautag, das ist etwas ganz besonderes für den Memmelsdorfer Wirt:
Nur einmal im Monat gönnt er sich dieses Vergnügen. Als solches sieht es Georg Höhn - auch wenn die Arbeit in der Kleinbrauerei vor allem eines ist: schweißtreibend.
Doch spätestens wenn die Malzsäcke geliefert werden, beginnt es den gelernten Braumeister in den Fingern zu jucken. "Das Brauen ist für ist für mich mehr oder weniger ein Tag, da bin ich für mich und allein mit meinen Gedanken. Also ich möchte kein Telefonat durchgestellt haben und überhaupt: Das ist mein Tag!", schwärmt er. Sein Rezept ist ohne Schnörkel, die Herstellungsweise traditionell. Für sein naturtrübes "Görchla"-Bier braucht er 600 Kilo Gerstenmalz und 25 Kilo Caramünch - eine Malzsorte, die das Bier bernsteinfarben macht. Das Getreide schrotet er selbst - so will es die althandwerkliche Tradition. Zwischen Maischebottich und Sudpfanne gerät Georg Höhn dann endgültig ins Schwitzen: Alles dreht sich um die richtige Temperatur, die genauen Mischverhältnisse und exakten Wassermengen.
Bierbrauen nach alter Tradition
Unzählige fränkische Kleinbrauereien stellen Gerstensaft her - und das oft nach uralter Tradition. Georg Höhn ließ uns in die Sudkessel schauen.Fotostrecke: Bierbrauen nach alter Tradition
Eine alte Tradition wird bewahrt
Doch der Einsatz lohnt sich - und erfüllt den Brauer mit Stolz. "Das ist der Unterschied bei uns kleinen Brauereien: Es ist Handwerkskunst noch pur! In den großen Brauereien stehen die mit ihren weißen Kitteln im Sudhaus drin, drücken einmal auf den Knopf und dann geht der Sud vonstatten", sagt Georg Höhn.
Braumeister Georg Höhn als Kind im Brauhaus
Bild vergrößern Bildunterschrift: Schon als Kind im Brauhaus: Georg Höhn
Für ihn käme solch eine Herstellungsweise nicht in Frage - schließlich hat er seine Leidenschaft für das "Görchla" schon früh entdeckt: Bereits als Fünfjähriger war er mit seinem Vater Willi im Brauhaus - und stellt nun in der siebten Generation den bewährten Gerstensaft her. Das hausgebraute Bier kann man allerdings nicht so einfach beim Getränkehändler nebenan erstehen: Das "Görchla-Bier" gibt es nur im Gasthof der Familie Höhn. Auch daran hat sich seit 1783 nichts geändert. Nach einer Woche Reifung dauert es sechs bis acht Wochen bis es fertig ist, das "Görchla". Dann kann es der Gast genießen - und zwar in unterschiedlichen Formen: Als kühle Erfrischung im Glas, aber auch als Hauptzutat einer leckeren Soße zum Steak.
(Quelle: www.br-online.de) |

Für die Sendung La Vita besuchte uns das Bayerische Fernsehen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Brauerei Gasthofs Höhn in Memmelsdorf.
Doch spätestens wenn die Malzsäcke geliefert werden, beginnt es den gelernten Braumeister in den Fingern zu jucken. "Das Brauen ist für ist für mich mehr oder weniger ein Tag, da bin ich für mich und allein mit meinen Gedanken. Also ich möchte kein Telefonat durchgestellt haben und überhaupt: Das ist mein Tag!", schwärmt er. Sein Rezept ist ohne Schnörkel, die Herstellungsweise traditionell. Für sein naturtrübes "Görchla"-Bier braucht er 600 Kilo Gerstenmalz und 25 Kilo Caramünch - eine Malzsorte, die das Bier bernsteinfarben macht. Das Getreide schrotet er selbst - so will es die althandwerkliche Tradition. Zwischen Maischebottich und Sudpfanne gerät Georg Höhn dann endgültig ins Schwitzen: Alles dreht sich um die richtige Temperatur, die genauen Mischverhältnisse und exakten Wassermengen.
Braumeister Georg Höhn als Kind im Brauhaus
Bild vergrößern Bildunterschrift: Schon als Kind im Brauhaus: Georg Höhn
Für ihn käme solch eine Herstellungsweise nicht in Frage - schließlich hat er seine Leidenschaft für das "Görchla" schon früh entdeckt: Bereits als Fünfjähriger war er mit seinem Vater Willi im Brauhaus - und stellt nun in der siebten Generation den bewährten Gerstensaft her. Das hausgebraute Bier kann man allerdings nicht so einfach beim Getränkehändler nebenan erstehen: Das "Görchla-Bier" gibt es nur im Gasthof der Familie Höhn. Auch daran hat sich seit 1783 nichts geändert. Nach einer Woche Reifung dauert es sechs bis acht Wochen bis es fertig ist, das "Görchla". Dann kann es der Gast genießen - und zwar in unterschiedlichen Formen: Als kühle Erfrischung im Glas, aber auch als Hauptzutat einer leckeren Soße zum Steak.



